Freie Demokraten fordern Prüfung eines neuen Verwaltungsstandorts im Stadtquartier Füllengarten zur Kostenoptimierung

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535619076521{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Verwaltung soll unter anderem Ämter des Baudezernats einheitlich unterbringen und so bisherige Mietkosten einsparen

Saarbrücken, den 19.02.2016

Die FDP Stadtratsfraktion hat für die kommenden Ausschüsse und die Sitzung des Stadtrats Mitte März einen Antrag erarbeitet, demzufolge die Verwaltung prüfen soll, inwieweit ein neuer Verwaltungsstandort im Stadtquartier Füllengarten umgesetzt werden kann. Der hierdurch entstehende zusätzliche Verwaltungssitz soll insbesondere zur Unterbringung der Ämter des Baudezernats genutzt werden, die bisher noch in unterschiedlichen Gebäuden im Stadtzentrum angesiedelt sind. Daneben könnten auch Räumlichkeiten für die städtische Gesellschaft GMS in einem neu geschaffenen Standort im Füllengarten realisiert werden.
Durch die Umsiedlung in einen städtischen Verwaltungssitz könnten hierdurch in erster Linie die bislang anfallenden Mietkosten eingespart werden, da die Landeshauptstadt Saarbrücken die in Frage stehenden Objekte in der Saarbrücker Innenstadt im Rahmen eines Mietverhältnisses mit Dritten nutzt. Ein neuer Verwaltungsstandort im Stadtteil Burbach hätte nach Ansicht der Freien Demokraten noch weitere Vorteile für die verwaltungsinterne Organisation: „ Die Landeshauptstadt Saarbrücken könnte so einen Verwaltungsbau schaffen, der genau den Erfordernissen der einzelnen Ämter entspricht und auch mit den städtischen Vorgaben zu vereinbaren ist. Die bisher angemieteten Räumlichkeiten sind teilweise schlecht wirtschaftlich zu nutzen und die direkte Lage im Stadtzentrum hat zur Folge, dass es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kaum möglich ist geeigneten Parkraum für ihre Fahrzeuge zu finden. Angesichts der häufigen Außentermine der Mitarbeiter stellt dies ein echtes Problem dar“, so Karsten Krämer, Fraktionsvorsitzender der FDP Stadtratsfraktion. Eine entsprechende Investition in einen Neubau ist aus Sicht der Freien Demokraten auch rentierlich, da die LHS beziehungsweise der städtische Eigenbetrieb GIU bereits in Besitz von geeigneten Liegenschaften ist.
Zudem könnte eine derartige Ansiedlung der Ämter des Baudezernats und der städtischen Gesellschaft GMS im Füllengarten nicht zuletzt der Entwicklung des Stadtteils Burbach zu-gutekommen. In den vergangenen Jahren wurden in verschiedenen Konzeptionspapieren, wie beispielsweise in dem Stadtentwicklungskonzept, Ziele und Projekte erarbeitet, die in den einzelnen Stadtteilen, insbesondere in Burbach, einen Strukturwandel hervorrufen und zur Stabilisierung der sozialen Situation beitragen sollten. So soll in den kommenden Jahren am Füllengarten ein attraktives Stadtquartier geschaffen werden, in dem nicht nur ein Bildungsstandort etabliert werden soll, sondern auch neuer Wohnraum und Flächen für Büros und Gewerbe. „ Die Ansiedlung eines neuen Verwaltungsstandorts in Burbach könnte ein erster Schritt hin zu einer derartigen Aufwertung des Stadtteils werden, denn würde ein gutes Beispiel für weitere Investoren darstellen. Zudem ist der angedachte Standort gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden und durch den Autobahnanschluss ist eine Verbindung an alle Saarbrücker Stadtteile gewährleistet. Dies würde ebenfalls zu einer besseren Erreichbarkeit des Verwaltungsstandorts für die Bürgerinnen und Bürger führen und dessen Akzeptanz stärken“, so Karsten Krämer abschließend.

Fraktionsvorsitzender: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]