Wochenspiegel-Kolumne: Linke Möchtegern-Machiavellis

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Der florentinische Staatsphilosoph Niccolò Machiavelli schrieb in seinem bekannten Werk „Der Fürst“ zur Frage, inwieweit Herrscher ihr Wort halten sollen: “Wer am besten Fuchs zu sein verstanden hat, ist am besten gefahren! Doch muss man sich darauf verstehen, die Fuchsnatur gut zu verbergen und Meister in der Heuchelei und Verstellung zu sein.”. Dies scheint sich die Linke im Stadtrat nun zu Herzen zu nehmen. Für die hiesigen Bäder etwa haben sich die Linken schon länger als Füchse herausgestellt. Sie haben beispielsweise die Schließung des Lehrschwimmbeckens an der Albert-Schweitzer-Grundschule beschlossen und im Dezember unseren Antrag zur Sanierung und Wiedernutzung des Beckens abgelehnt.

Nun scheinen sie die zweite wichtige Aussage Machiavellis anzugehen und sich als „Meister in der Heuchelei und Verstellung“ zu versuchen. In einer Pressemitteilung ihrer Vorsitzenden Kohde-Kilsch fordern sie plötzlich den Erhalt der Bäder und betonen, dass es für Kinder und Vereine wichtig sei, wohnortnah Bäder vorzuhalten. Natürlich. Aber gerade die Linken haben doch mehrmals das genaue Gegenteil hiervon getan. In den Ohren der vielen betroffenen Eltern, Vereine und Lehrer, die lange gegen die Schließung kämpften und von der Linken stets enttäuscht wurden, klingen solche Aussagen wie blanker Hohn. „Der Fürst“ wurde übrigens um 1513 verfasst. Im Jahr 2016 erwarten Bürger zu Recht weder Fuchsnatur noch Heuchelei. Sie erwarten Gradlinigkeit und Ehrlichkeit.

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]