FDP: Stadt ist bei Nachmittagsbetreuung in der Pflicht

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Saarbrücken, den 12.02.2016

Nach der Insolvenz der Gabb und mit der damit verbundenen Abgabe der Trägerschaft der Nachmittagsbetreuung an sechs Grundschulen in Saarbrücken fordern die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat ein stärkeres Engagement der Landeshauptstadt ein.  Zwar begrüßt die FDP, dass trotz der Kurzfristigkeit der Ereignisse eine Lösung für alle betroffenen Schulen gefunden wurde, jedoch sollte mittelfristig überlegt werden, ob die Landeshauptstadt Saarbrücken die Verantwortung für die Nachmittagsbetreuung und damit auch die Trägerschaft nicht an mehr als bislang nur einem Standort übernehmen kann. Dazu führt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion, Tobias Raab, aus: „Immer wieder wird von der Verwaltungsspitze der LHS und allen Stadtratsfraktionen ein stärkeres Engagement unserer Kommune gefordert, doch jetzt wo eine echte Chance besteht, dass den Worten und Forderungen Taten folgen sollen, wird nur zugewartet und die Chance verspielt, an unseren Grundschulen Kommunale Bildungszentren in Trägerschaft der LHS zu implementieren.“ Auch die kürzlich von den Freien Demokraten geforderte Ausstattung der Saarbrücker Grundschulen mit digitalen Lernmedien, könnte so sinnvoll in die Nachmittagsbetreuung miteingebunden werden.

Die FDP-Stadtratsfraktion fordert daher, dass an der Grundschule Wallenbaum wie auch an der Depandance am Homburg der Max-Ophüls Grundschule von der LHS die Trägerschaft zum Beginn des kommenden Schuljahres 2016/2017 von den beiden freien Trägern, die jetzt für die Gabb schnell eingesprungen sind, übernommen wird. So könnten dort Kommunale Bildungszentren entstehen, sich die LHS stärker und direkter für die schulische Nachbetreuung engagieren und besonders wertvolle Synergieeffekte zugunsten der Schüler gehoben werden.

Gerade an der Max-Ophüls Grundschule ist die Landeshauptstadt schon seit Jahrzehnten Trägerin des Hortes und der FTGS gewesen und hat dort maßgeblich die Schulentwicklung mitgestaltet. Dies sollte auch am Standort der Depandance geschehen, der auch gerade durch die LHS aufwendig baulich erweitert wird. So hätten Schulleitung und Eltern einen Ansprechpartner bezüglich der schulischen Nachbetreuung, es könnte zwischen den Kollegien ein besserer Austausch entstehen und auch im Einzelfall eine bessere Vertretungsregelung gefunden werden.

Gleiches gilt auch für die Wallenbaum Grundschule, die nur wenige Meter von der GTGS Kirchberg entfernt liegt, wo die LHS Trägerin der Nachmittagsangebote im Rahmen der GTGS ist. Schon jetzt arbeiten die beiden Grundschulen zusammen und sind auch über die Grüne Mitte Kirchberg örtlich direkt miteinander verbunden.

Daher spricht sich die FDP-Stadtratsfraktion dafür aus, dass jetzt sofort vom zuständigen Dezernenten die Gespräche zwischen den Verwaltungen, den Schulen und den beiden freien Trägern geführt werden, damit sich die LHS an beiden Grundschulstandorten stärker für unsere Grundschüler engagiert. „Die FDP hatte sich schon seit dem vergangenen Jahr für die Übernahme der Trägerschaft stark gemacht, doch wurde scheinbar von Thomas Brück nicht engagiert gehandelt. Dieses sollte nun nachgeholt werden, damit wir an diesen Grundschulstandorten noch zu einer wirklich überzeugenden und nachhaltigen Lösung für unsere Schüler kommen!“ so Raab abschließend.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]