Wochenspiegel Kolumne: Die närrische Zeit

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535619590442{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 28.01.2016

Für viele ist die närrische die schönste Zeit im Jahr. Die Kappensitzungen, ob live oder im Fernsehen, die Rathausstürme und Rosenmontagsumzüge sind einfach eine schöne kulturelle Tradition. Was die meisten Zuschauer gar nicht zu sehen bekommen ist doch die sehr aufwendige und intensive Vorbereitung des ganzen Spektakels. Die Tanzgarden von klein bis groß trainieren das ganze Jahr, der Bau des Bühnenbildes und die Planungen der Prunksitzungen starten schon Monate vorher. All das wird fast zu hundert Prozent nur durch ehrenamtliches Engagement geleistet, um etwas vor Ort in den einzelnen Stadtteilen für Jung und Alt anzubieten. Gerade die Jugendarbeit der einzelnen Vereine ist ein wichtiger Teil für die Gesellschaft. Hier kommen Familien aus allen Bereichen zusammen und fiebern mit ihren Kindern den ersten Auftritten entgegen. Es kostet am Anfang wirklich einiges an Überwindung sich auf einer Bühne zu präsentieren. Doch wird leider auch allzu oft diese Arbeit als selbstverständlich angesehen und erhält nicht die Unterstützung, die sie verdient. Wir wollen diese ehrenamtliche Arbeit auch entsprechend wertschätzen, von der rot-rot-grünen Ratsmehrheit wurde das bei den letzten Haushaltsberatungen leider anders gesehen. Unser Antrag, die Karnevalsvereine durch die Aufstockung ihrer Zuwendungen zu unterstützen, wurde nur müde belächelt und abgelehnt.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]