Sorge um Zukunft des Messestandortes: FDP-Stadtratsfraktion fordert endlich schnelles Handeln der Oberbürgermeisterin

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Saarbrücken, den 27.01.2016

Nachdem Wirtschaftsstaatssekretär Barke der schnellen Umsetzung eines neuen Kongress- und Messestandortes eine harsche Absage erteilt hat und grundsätzlich die Zukunftsfähigkeit des Messestandortes Saarbrückens in Frage gestellt hat, fordert die FDP-Stadtratsfraktion ein schnelles Handeln von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz ein. Daher hat die FDP-Stadtratsfraktion für die kommende Stadtratssitzung in einer Anfrage an die Verwaltung zu einer Berichterstattung aufgefordert. In dieser sollte dann nicht nur die aktuellen Gespräche zwischen Landesregierung und den Verwaltungsdienststellen der LHS, sondern auch die Zukunftsperspektiven und -chancen des Messestandorts dargestellt und bewertet werden.

„Frau  Britz muss nun alle relevanten Informationen zum Zustand der Messe in Saarbrücken und der städtischen Messegesellschaft  auf den Tisch legen und öffentlich die Perspektiven des Messstandortes bekannt geben. Nur so kann sie die große  Verunsicherung unter der Mitarbeiterschaft, den Ausstellern, dem Gast- und Hotelgewerbe, der gesamten saarländischen Wirtschaft und der interessierten Bevölkerung beenden“, so Tobias Raab, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat.

Nachdem bereits Millionen an Steuergeldern ausgegeben wurden und seit Jahren nichts passiert ist, muss Frau Britz endlich darlegen, wie sich der Messestandort in den kommenden Jahren entwickeln soll, denn die Entscheidungen zum Erhalt des Messestandortes müsse jetzt fallen und nicht erst in ein paar Jahren. Daher fordern die Freien Demokraten, den Erhalt der Messe zur Chefinnen-Sache zwischen Charlotte Britz und Anke Rehlinger zu machen, nachdem bisher scheinbar nur geredet und geprüft, aber nicht gehandelt und die notwendige finanzielle Vorsorge getroffen wurde.

Dass bislang keine Entscheidung in Hinblick auf die Zukunft des Messestandorts getroffen wurde, sei umso verwunderlicher, als dass eigentlich zu erwarten gewesen wäre, dass das Wirtschaftsministerium partnerschaftlich mit der Landeshauptstadt umgeht um den Messestandort wenigsten zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten. Dass nun der Staatssekretär eine Zusammenarbeit der Messegesellschaft und der CCS ausschließt, das „Totenglöcklein“ der letzten Verbraucher- und Besuchermessen läutet und feststellt, dass Kongressmessen in Zukunft alleine von der CCS organisiert werden, ist für den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Freien Demokraten Tobias Raab ein schrillendes Alarmsignal: „Wie kam es nur zu diesem offenen Bruch unter Sozialdemokraten?  Gibt es Spannungen zwischen den Fachbeamten in den Verwaltungen bzw. zwischen der CCS und der städtischen Messegesellschaft? Oder ist der Zustand der städtischen Messegesellschaft etwa  derart besorgniserregend, dass  seitens des Landes eine Zusammenarbeit von vornherein völlig ausscheidet?“

Aus Sicht der Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat führen die derzeitigen Auseinandersetzungen innerhalb der SPD allein dazu, dass die Zukunftschancen der Landeshauptstadt gefährdet, Arbeitsplätze vernichtet und das Image von Saarbrücken ein weiteres Mal schwer beschädigt wird. Wenn nun die Messe und die Messegesellschaft sich hiervon nicht mehr erholen,  werden die auf Drängen der SPD eingesetzten städtischen Millionen für den Kauf der damals privaten Messegesellschaft  endgültig  verloren sein und ein weiteres Mal die Steuergelder der Bürger unnötig in den Sand gesetzt worden sein.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]