Wochenspiegel-Kolumne: Brück entlarvt Rot-Rot-Grün!

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535619849647{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 20.01.2016

Das ist ja schon ein besonderer Vorgang. Bei der Pressekonferenz zum Max Ophüls Filmfestival antwortet Kulturdezernent Brück auf Frage nach der künftigen Festivalleitung doch wörtlich, am Ende werde „eine fachliche Lösung stehen, keine politische, es geht ja nicht um die Besetzung einer Amtsleiter-Stelle“. Man möchte ihm zurufen: „Ja was denn sonst?“ Natürlich muss diese Stelle nach fachlichen Gesichtspunkten vergeben werden. Aber nicht nur diese, sondern auch die Amtsleiterstellen sind nach dem im Beamtenrecht geltenden Prinzip der Bestenauslese nach Leistung und Qualität zu vergeben, und nicht nach Parteibuch. Punkt.

Bei Rot-Rot-Grün läuft das wohl anders. Ob Thomas Brück diesen Missstand mit seiner Aussage bewusst offengelegt hat oder sich nur verplappert hat, spielt dabei keine Rolle. Die Aussage, dass in Saarbrücken Amtsleiterstellen nach politischen Gesichtspunkten vergeben werden, steht so oder so im Raum. Von SPD, Grünen und Linken gibt es hierzu kein Wort. Auch die Oberbürgermeisterin hüllt sich in Schweigen. Dabei ist zu befürchten, dass sich für hiesige Posten noch weniger qualifizierte Bewerber finden und noch mehr qualifizierte Kandidaten abgeschreckt werden, wenn diese Aussage unkommentiert die Runde macht. Und das, wo die Kandidatenlage bereits jetzt schlecht ist. Höchste Zeit also, dass sich Frau Britz, Herr Bauer, Herr Lehberger und Frau Kohde-Kilsch endlich erklären, um weiteren Schaden von unserer Stadt abzuwenden!

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]