FDP: Keine Unterstützung für Kostenexplosion bei Ludwigsparksanierung

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Saarbrücken, den 19.01.2016

Die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat warnen vor einem Entgleiten der Kosten bei der Sanierung des Ludwigsparkstadions. „Die Landeshauptstadt steht unmittelbar vor der Überschuldung. Die bisher veranschlagten Kosten für die Sanierung des Ludwigsparks kann man schon nur deshalb akzeptieren, da sie sich durch die wegfallenden Unterhaltungskosten eines maroden Stadions amortisieren würden und sich das Land an den Kosten beteiligt. Wenn zur bisherigen Summe jedoch noch einmal 4 Millionen Euro zusätzlicher Ausgaben auf die Stadt zukommen sollten, werden wir dem Vorhaben nicht zustimmen“ so Tobias Raab, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion.

Raab, der für die Freien Demokraten sowohl im GMS- als auch im Sportausschuss der Landeshauptstadt sitzt, kritisiert auch die bisherige Informationspolitik durch die Saarbrücker Verwaltung. „Zuerst sollte das gesamte Vorhaben im Budget liegen, dann war plötzlich von zusätzlichen Ausgaben bei Kanalarbeiten und Sicherheitsmaßnahmen die Rede, die aber auch im Budget unterzubringen wären, dann erzählte man uns, die Kosten für das Sicherheitskonzept würden das Budget übersteigen, seien jedoch vom Land zu tragen. Nun ist von insgesamt 4 Millionen Euro Mehrkosten die Rede, und das Bauvorhaben hat noch nicht einmal begonnen“. Die Salamitaktik der Verwaltung sei unseriös und wecke Erinnerungen an andere Kostenexplosionen. „Saarbrücken kann sich keinen zweiten Vierten Pavillon leisten – weder finanziell noch politisch!“ so Raab.

So gebe es in Saarbrücken und seinen Stadtteilen zu viele Vereine und Ehrenamtler, die bereits jetzt nicht ausreichende Unterstützung durch die Landeshauptstadt erfahren. „Einer Unterstützung der jugendpflegerischen Aufgaben der Karnevalsvereine in Höhe von 20.000 Euro hat die rot-rot-grüne Mehrheit aus finanziellen Gründen widersprochen, der Fastnachtsumzug in Dudweiler steht ebenfalls auf der Kippe und viele Sportvereine bräuchten mehr Unterstützung durch die Stadt. Gleichzeitig noch einmal mehrere zusätzliche Millionen in den Ludwigspark zu pumpen ist aus unserer Sicht haushaltspolitisch unverantwortlich und sportpolitisch ungerecht den vielen ehrenamtlich engagierten Bürgern in kleinen Vereinen gegenüber“ so Raab abschließend. Sollte die Stadt mit dem bisherigen Budget nicht hinkommen, so könnten die Freien Demokraten dem Vorhaben nicht mehr zustimmen.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]