Wochenspiegel-Kolumne: Die Auswirkungen von Köln

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535620315475{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 13.01.2016

Im Moment kommt man gar nicht umhin nicht über dieses Thema zu schreiben, haben doch die massiven Vorfälle in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof zu Recht eine derart große mediale Lawine ausgelöst. Als ich die ersten Berichte sah, hat es mir die Sprache verschlagen. Das war für mich in diesem Ausmaß sehr erschreckend. Nun kann man nicht mehr nur von vereinzelten Vorfällen sprechen. Ich glaube, dass das jetzt eine Zäsur in vielen Köpfen mit sich bringt. Ich bin wirklich kein Freund von pauschalen Verurteilungen, aber es scheint sich die Anzahl von Personen signifikant zu erhöhen, die sich hier an kein Gesetz gebunden fühlen, weder Respekt noch Angst vor Polizei und Justiz haben. Die Polizei wird das Problem alleine auch nicht lösen können.

Die Verhaltensempfehlungen für Frauen der Kölner Oberbürgermeisterin waren sicher gut gemeint, aber letztlich in der Situation einfach nur absurd und naiv. Die demokratischen Parteien, die Bundeskanzlerin und die verantwortlichen Innenminister müssen das jetzt endlich zusammen offen und ehrlich ansprechen, ein klares Zeichen setzen, wie man die Probleme mit derart kriminellen Banden angehen und lösen wird. Ansonsten stärken wir nur die extremem politischen Kräfte in unserem Land. Wie deren Lösungen aussehen würden möchte ich mir gar nicht ausmalen. Zuletzt geht es um den Schutz jedes einzelnen Menschen – egal welcher Abstammung – der hier in Deutschland friedlich und sicher leben will.

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]