Wochenspiegel-Kolumne: Weihnachten bei Rot-Rot-Grün

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535620459032{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 06.01.2016

Na, haben Sie den Jahreswechsel und die Feiertage ein wenig genießen können? Gerade Weihnachten verschafft einem ja immer ein wenig Ruhe. Und lässt einen seine Liebsten beschenken. Nur Rot-Rot-Grün braucht kein Weihnachtsfest, um sich gegenseitig zu beschenken. Man hat fast das Gefühl, dass für SPD, Grüne und Linke seit der Kommunalwahl 2014 durchgehend Weihnachten ist. Unliebsame Geschäftsführer und Dezernenten werden beseitigt und die freien Posten unter den Koalitionären aufgeteilt. Für Peter Brauer scheint das Ganze so normal zu sein, dass vor kurzem sogar freimütig zugab, dass die Postenvergabe die politischen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat widerspiegeln müssten. Nicht Qualifikation, Persönlichkeit oder Visionen der Bewerber sollen also den Ausschlag geben, sondern das Parteibuch.

Vielleicht muss Rena Wandel-Hoefer auch deshalb gehen. Vielleicht konnte man sich bei SPD, Grünen und Linken nicht darauf einigen, welche Partei den Posten des Baudezernenten bekommen soll. Und ob die beiden anderen Parteien im Gegenzug Amtsleiterposten zugeschustert bekommen, die dieses Jahr freiwerden. Es bleibt abzuwarten, wen die Koalition 2016 mit welchen Pöstchen beschenken wird. Sicher ist jedenfalls, dass es einen großen Unterschied zwischen Ihren Weihnachtsgeschenken und denen von Rot-Rot-Grün gibt: Was Sie verschenken, müssen sie selbst bezahlen. Rot-Rot-Grün beschenkt sich mit Pöstchen, für die die Saarbrücker Steuerzahler aufkommen.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]