FDP-Fraktion: Einheitliches Controlling als Lehre aus IKS-Bredouille

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535621080086{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 12.11.2015

Die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat sind über die Entwicklungen um den städtischen Eigenbetrieb IKS höchst besorgt. Erst kürzlich hatte sich herausgestellt, dass dort Fehler bei Produktkalkulationen und der Kredithandhabung in diesem Jahr zu einem Verlust von rund 1,5 Millionen Euro führen werden, obwohl der Wirtschaftsplan einen Gewinn von 5000 Euro auswies. „Die Situation stellt eine ernsthafte Belastung für die Landeshauptstadt und eine Gefahr für ihren Eigenbetrieb IKS dar“ so Tobias Raab, finanzpolitischer Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion und Mitglied im IKS-Werksausschuss.

Zuallererst seien daher jetzt finanzielle Fehlentwicklungen bei IKS schonungslos offenzulegen und zu analysieren. „Außerdem gilt es, zukunftsfähige Strukturen für IKS und andere Eigenbetriebe zu erarbeiten. Ein Lösungsansatz könnte es etwa sein, das Controlling der städtischen Eigenbetriebe in einem Betrieb zu bündeln, ähnlich wie auf der Ebene der Beteiligungen im Beteiligungsmanagementbetrieb (BMS)“, so Raab. So könnten Kosten verringert und derartige Fehler durch ein professionelleres Controlling künftig verhindert werden. Die FDP warne aber davor, sich jetzt im Klein-Klein parteipolitischer Streitigkeiten zu verlieren. „Wer aus der Lage von IKS reflexartig politischen Profit schlagen will, der verfehlt das Thema“, so Raab.

Die Freien Demokraten werden sich daher auch nicht an der Kritik der CDU an der Informationspolitik durch den zuständigen Dezernenten Schindel beteiligen. „Natürlich ist es gut, so früh wie möglich informiert zu werden. Aber besser ist es, umfassend informiert zu werden. Und das geht nur, wenn Ausmaß und Umstände halbwegs aufgeklärt sind“, so Raab. Statt um persönliche Angriffe müsse es daher um Aufklärung und Lösungen gehen. „Unser Ziel ist es, die sehr guten Produkte und Angebote von IKS und die Arbeit seiner rund 60 Mitarbeiter langfristig zu sichern. Das geht jetzt nur durch eine schonungslose Analyse und eine sachliche Debatte über Neustrukturierungen. Die Frage nach persönlichen Konsequenzen kann erst danach beantwortet werden, und zwar sachlich – nicht politisch“, so Raab abschließend.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]