Wochenspiegel-Kolumne: Wo geht’s hin mit der Saarbrücker Kultur?

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535621402397{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 15.10.2016

Nun sind es fast 100 Tage her, dass das rot-rot-grüne Bündnis die Dezernate der Saarbrücker Verwaltung umstrukturierte, den verdienten Kulturdezernenten Erik Schrader absägte und den Bereich dem bisherigen Umweltdezernenten Herrn Brück zuschusterte. Herr Brück hatte nun letzte Woche in einer Diskussionsveranstaltung im Rathaus Festsaal seine ersten Vorstellungen und Pläne zur Kulturpolitik öffentlich vorgestellt. Die Aussage „die Soziokultur, das ist mein Steckenpferd“ verunsicherte erstmal etliche der anwesenden Künstler und Kulturschaffenden. Hat Herr Brück jetzt vor, die Saarbrücker Kulturszene einseitig auszurichten und für seine persönlichen parteipolitischen Ziele zu instrumentalisieren? Ich hoffe nicht!

Ich stelle mir einen Dezernenten vor, der einen Sinn für die kulturellen Entwicklungen   und ein offenes Ohr für die unterschiedlichen Belange hat, aktuelle Themen aufnimmt und kreative Ideen unterstützt. Kultur muss sich frei aus sich heraus entwickeln können. Einseitige Vorgaben von oben aus dem Elfenbeinturm wären fatal und würden viel zerstören. Allein den Status Quo unter den schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen zu erhalten ist schon eine Herkulesaufgabe. Wir wollen aber niemand voreilig verurteilen und werden Herrn Brück kritisch begleiten und an seinen weiteren Taten messen. Also ran ans Werk Herr Brück, zu tun gibt es mehr als genug!

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]