Wochenspiegel-Kolumne: Verschlafene Politik!

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535622179195{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 30.07.2015

Neben vielen positiven Reaktionen zu unserem Antrag zur Stärkung des Saarbrücker Kneipen- und Clublebens gab es auch Bürger, die befürchten, wir wollten ihnen den Schlaf rauben. Das Gegenteil ist der Fall. Viele Städte beschäftigen sich seit Jahren damit, ihre Vorstellung davon zu entwickeln, wie man die Interessen der Anwohner auf ausreichend Nachtruhe mit dem Ziel eines attraktiven Kneipen-, Disco- und Clubangebots in Einklang bringen kann. In festen Arbeitskreisen beraten dort Vertreter von Politik, Betreibern und Bürgern darüber, wie ihre Stadt attraktiv für Gäste und lebenswert für Einwohner sein kann. Am Ende steigen dort sowohl die Lebensqualität der Anwohner, als auch die Attraktivität des Nachtlebens für Besucher und städtische Einnahmen.

Genau diesen Interessenausgleich wollten wir Freie Demokraten auch in unserer Landeshauptstadt erreichen. Es wird ihn in Saarbrücken nicht geben. Stattdessen fürchtet sich die rot-rot-grüne Ratsmehrheit davor, mit einer solchen Initiative möglicherweise Wähler zu verprellen. Das Ergebnis ist eine biedere, verschlafene Politik, die auf Kneipenverbote statt auf Dialog und Weitsicht setzt.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]