Wochenspiegel-Kolumne: Kneipen? Musik? Flair?

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535622352593{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 16.07.2015

In letzter Zeit häufen Presseberichte über enttäuschte Touristen, die in unserer Stadt Flair vermissen, denen zu wenig los ist. Auch mir fällt in anderen Städten oft positiv auf, dass Nachtleben und Straßenmusik dort viel willkommener sind. Kein Wunder, dass viele Kommunen hierin längst einen wichtigen Faktor für ihre Attraktivität erkennen und ihn fördern. Unsere Verwaltung sieht das anders. Sie will Straßenmusik noch enger begrenzen, mittags sogar ganz verbieten. Im Nauwieser Viertel will sie ein „Umkippen vom Wohn- in ein Vergnügungsviertel“ verhindern und neue Kneipen verbieten. Obwohl das Viertel schon seit Jahrzehnten aufgrund seiner Bars und Kneipen so beliebt ist.

Schade. Wir finden, Saarbrücken sollte dem Beispiel anderer Städte folgen, Die Verwaltung sollte Flair und Nachtleben als Chance sehen, unsere Stadt attraktiver und lebendiger zu machen. Nicht verbieten, sondern fördern! Am besten indem man Gastronomen und Clubbetreibern, aber auch Anwohner einbindet. Das kostet zwar Zeit und Mühe, die sollte uns unsere Stadt aber auch wert sein. Denn was bringt die teuerste Image-Kampagne, wenn Besucher das Gefühl haben, dass in Saarbrücken „tote Hose“ ist?

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]