Wochenspiegel-Kolumne: Das „Konzept“ von Rot-Rot-Grün

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535622772991{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 09.07.2015

Letzte Woche hat nun die rot-rot-grüne Mehrheit im Stadtrat ihr Sparkonzept bis zum Jahr 2019 beschlossen. Neben vielen Punkten, denen wir hätten zustimmen können, wurde leider auch die Erhöhung der Gewerbesteuer auf einen Spitzenwert von 490 durchgedrückt. War das wirklich eine intelligente und durchdachte, zukunftsweisende Entscheidung? Oder schneidet man sich ins eigene Bein und Saarbrücken verliert dadurch an Attraktivität für Gewerbeansiedlungen und Firmengründer? Das Sparpaket ist leider nur der kleinste gemeinsame Nenner von Rot-Rot-Grün, gerade das machen, was gemacht werden muss und bloß die eigenen Leute nicht zu viel verärgern.

Ich würde mir wirklich wünschen, dass hinter solchen Entscheidungen auch durchdachte Sanierungskonzepte stehen würden. Wir brauchen endlich Entscheidungsträger, die mit Eigeninitiative handeln und sich nicht immer hinter Ausreden verstecken. Wenn wir im Saarland und in Saarbrücken wieder Boden unter die Füße bekommen wollen, dann müssen wir attraktiv für Studenten, Familien und Firmen sein. Die Abwanderung von jungen Menschen und Fachkräften in Richtung der großen Städte wie Berlin, Köln, Stuttgart und München ist für uns jetzt schon sehr schmerzlich.

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]