Wochenspiegel-Kolumne: Tierschutz statt Tierzucht!

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535622939420{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 18.06.2015

Die Folgen der Völklinger Fischzucht sind bekannt, besonders die Millionenverluste staatlicher Einrichtungen und der massive überregionale Imageschaden. Ein Paradebeispiel für Steuerverschwendung und dafür, wie ungeeignet der Staat als Unternehmer ist. Dabei haben Kommunen genügend Aufgaben, um die sie sich kümmern sollten: Bildung und Kultur, Bäder, Straßen, ÖPNV, Friedhöfe, „Daseinsvorsorge“ also. Diese Punkte sind uns bekannt, wir streiten darüber und sind uns ihrer Bedeutung bewusst.

Was jedoch viele vergessen: Auch Tierschutz ist in gewissem Rahmen kommunale Aufgabe, und das nicht nur bei Zauneidechsen! Die Stadtratsfraktion der Grünen etwa interessiert sich für Hunde nur im Zusammenhang mit sog. „Beißattacken“ statt für Hundeschulen oder Hundewiesen. Eine Förderung des Hundeführerscheins war Rot-Rot-Grün nicht einmal 7000 € jährlich wert, der Fahrradbeauftragte kostet im Monat schon mehr. Und das Tierheim speist man mit Minibeträgen ab, obwohl es kommunale Aufgaben wahrnimmt indem es herrenlose Tiere versorgt, pflegt und vermittelt. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Ratsmehrheit künftig dem Tierschutz insgesamt mehr Bedeutung beimessen wird.

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]