Wochenspiegel-Kolumne: Deutschland = Land der „Un“- Möglichkeiten?

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535623232496{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 14.05.2015

Ist Deutschland noch das Land der Möglichkeiten? Diese Frage stelle ich mir immer wieder wenn ich aus einer Sitzung mit dem Stadtplanungsamt komme. Man muss jedenfalls klar feststellen, dass unser Land und seine Behörden wirklich Weltmeister im Aufstellen von Verordnungen, Regeln und  Grenzwerten sind. Sie sind sogar so gut darin, dass selbst gestandene Stadtplaner an vielen Stellen in unserer schönen Innenstadt nicht mehr weiter wissen, wie sie überhaupt noch Genehmigungen ausstellen sollen. Sei es eine neue Wohnbebauung, ein neues Geschäft oder eine neue Gastronomie.

Berücksichtigt man alle Vorschriften, dann schließt sich irgendwie alles, was eine attraktive und belebte Innenstadt ausmacht, gegenseitig aus. Wohin sich das in den nächsten Jahren perspektivisch entwickelt, ist an den immer mehr ausufernden Veränderungssperren und Bebauungsplänen zu sehen. Wir sollten uns – und wir werden uns irgendwann mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob und wo wir noch belebte Kneipen, Restaurants, Discos und Open Air Veranstaltungen nach Ladenschluss um 20 Uhr in Saarbrücken haben wollen. Vielleicht gibt es demnächst ja ein freies Gelände, das wir in diese Richtung entwickeln könnten?

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]