Wochenspiegel-Kolumne: Autofreie Stadt? Nein danke…

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535623373862{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 07.05.2015

Die Landeshauptstadt stellt aktuell ihren Lärmaktionsplan vor. Ein Baustein hierbei sind scheinbar neue Tempolimits. Andere Stadtratskollegen fordern gar aus Saarbrücken eine autofreie Stadt zu machen und das Zentrum vom PKW-Verkehr komplett abzukoppeln. Ist sicher gut gemeint, wäre aber für unsere Stadt gefährlich. Wir sollten Pendler und Besucher nicht als Gefahr, sondern als Chance für die Entwicklung unserer Stadt und den hiesigen Einzelhandel erkennen. Sie auszusperren, würde unserer Stadt Attraktivität nehmen und insb. der Innenstadt schaden. Im Gegenteil, Saarbrücken muss noch einladender werden, etwa durch günstigere Parkplätze und Brötchentasten.

Wie erreichen wir also sonst Lärmschutz? Nicht allein mit neuen Tempolimits. Sie würden das Verkehrsaufkommen und damit die Lärmbelästigung für die Anwohner nicht spürbar verringern. Stattdessen sollte auf ein Verkehrsführungskonzept, Flüsterasphalt und intelligente Ampelschaltungen, auf Verbesserungen bei ÖPNV und Radnetzen gesetzt werden. Und Baustellen müssen schneller beseitigt werden. All das wäre zwar aufwendig, würde aber die Lärmbelastung aber wirklich verringern ohne Saarbrücken zu schaden.

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]