Wochenspiegel-Kolumne: Darf´s auch ein bisschen weniger sein?

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535623422180{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 30.04.2015

In schwierigen Zeiten schärft sich der Blick für das Wesentliche im Leben. Diese Erfahrung stellen wir immer wieder an uns selbst fest. Mittlerweile sehe ich Politik und Parteien, wenn es um den Erhalt von eigenen Machtstrukturen geht, zunehmend kritischer. Unser Saarland und unsere Städte sind derart verschuldet, dass die Bürger in der letzten Zeit finanziell immer mehr belastet wurden. Das wird sich in Zukunft wohl auch nicht so schnell ändern. Allein wenn man bedenkt wie stark die Grunderwerbssteuer in den letzten Jahres erhöht wurde! Nur wenn es darum geht, dass die Entscheidungsträger beim Sparen auch mal bei sich selbst anfangen sollen, trifft man auf großes Unverständnis und Unwillen.

Ich fände es nur gerecht, wenn man die gleichen Maßstäbe auch bei sich selbst anwendet und sich selbst auch mal kritisch hinterfragt. „Darf‘s auch ein bisschen weniger sein?“ Deshalb werden wir im Stadtrat den Antrag stellen unsere Sitzungsgelder und Fraktionszuschüsse spürbar und angemessen zu reduzieren. Auch wenn diese Maßnahme Saarbrücken nicht aus der Misere rettet, wäre es doch ein deutliches Zeichen der kommunalen Mandatsträger der Politik wieder mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]