Wochenspiegel-Kolumne: Sperrzone oder Fußgängerzone?

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535623773896{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, 02.04.2015

Bei den wahren Problemen Saarbrückens, etwa der Überschuldung oder unseren Brücken und Straßen, fehlen der städtischen Verwaltung Erfolge. Daher fährt man im Rathaus eine Doppelstrategie. Man beschuldigt zum einen Bund, Land und Regionalverband, der Stadt zu viel Geld abzunehmen oder zu wenig zu geben, und täuscht zum anderen Handlungsfähigkeit vor, indem man Dinge regelt, die keiner braucht.

Auch in Fußgängerzonen. Die Stadt verbietet Auslagen oder Kartenständer und schreibt eine (Einheits-) Farbe für Stühle, Schirme und Markisen vor. Alles konform, monoton und kahl. Besonders schädlich ist dies in den Außenbezirken. Dort werden Bußgelder fällig, wenn Geschäfte in Fußgängerzonen mit Auslagen werben. Obwohl es die Gewerbetreibenden gegen die Discounter außerhalb schon schwer genug haben. Obwohl die Verwaltung nichts für die Belebung der Fußgängerzone tut.

Will man Leerstände wirklich bekämpfen, sollte man mit dem Abbau solch unnötiger Auflagen und Verbote beginnen. Das würde kein Geld kosten, den Gewerbetreibenden – im Gegensatz zu pressewirksamen Rundgängen und Pseudoprogrammen – weiterhelfen und zu lebendigen Fußgängerzonen statt zu Sperrzonen führen.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]