Wochenspiegel-Kolumne: Moderne Frauenpolitik?!

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Als Mann ist es knifflig, sich zu Frauenpolitik zu äußern. Trotzdem betrifft sie meine Frau, meine Schwester und meine Mutter. Sie betrifft Bekannte, Kolleginnen und die ganze Gesellschaft.

Es ist eine Schande, wenn Frauen in diesem Land für die gleiche Arbeit weniger Lohn erhalten als Männer. Oder wenn sie befürchten müssen, je nach Lebensplanung, als Rabenmutter oder Heimchen am Herd zu gelten. Diese Probleme löst man aber nicht mit einer Frauenbibliothek. Oder einem Saarbrücker Programm für „frauengerechte Plätze“. Unser Land ist voller starker Frauen. Sie wollen sich sicher nicht unter Wert verkaufen. Sie wollen aber auch nicht als hilfsbedürftig dargestellt werden. Viele wollen nicht einmal eine Frauenquote. Sie wollen faire Chancen haben, weder benachteiligt noch bevorzugt werden. Sie wollen sich wegen ihrer Fähigkeiten durchsetzen, nicht wegen einer Quote.

Politik sollte sich hieran orientieren. Ziel der Emanzipation war es doch, Benachteiligungen abzubauen. Konzentrieren wir uns darauf, allen faire Chancen zu bieten, und beenden wir eine Frauenpolitik, die immer neue Unterschiede zwischen den Geschlechtern fordert und sich damit selbst widerspricht.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]