Wochenspiegel-Kolumne: Wie geht es weiter mit der Kultur?

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535624343246{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 12.02.2015

Nun ist es raus, letzte Woche hat sich die rot-rot-grüne Koalition festgelegt. Der Dezernent für Bildung, Kultur und Wissenschaft soll im Juli nicht wieder besetzt werden. Da sich die Koalitionäre in der letzten Periode ja alle schon selbst gut bedient hatten, war für uns diese Entscheidung schon absehbar. Was mir aber sprichwörtlich die Schuhe ausgezogen hat, war der Kommentar eines Fraktionsvorsitzenden der Koalition in der Zeitung. Er hatte gesagt, dass sich die politische Mehrheit im Stadtrat auch auf der Dezernatsebene wiederfinden sollte.

Das zeigt wieder einmal wie hier gedacht und gehandelt wird, Qualitäten wie Sachverstand und Fachwissen scheinen zweitrangig. Wenn das Parteibuch stimmt ist der Rest auch nicht mehr so wichtig? Ob das der richtige Weg ist Herr Bauer? Frau Britz ist nun in der Pflicht einen Vorschlag zu unterbreiten wie sich die Aufgaben von Erik Schrader aufteilen lassen. Die Nachfolger werden es nicht leicht haben, hatte es Erik Schrader doch unter sehr schwierigen finanziellen Bedingungen in den letzten Jahren geschafft das Kulturangebot in Saarbrücken auf hohem Niveau zu halten, im Zoo zu investieren und das Schulmittagessen erfolgreich zu organisieren.

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]